Süßkartoffel, Pastinake & Co. Welches Gemüse dürfen Hunde essen?

Ob Fertigfutter, BARF oder selbst gekocht – Gemüse kann eine ausgewogene Ernährung deines Hundes sinnvoll ergänzen. Du fragst dich, welches Gemüse gesund und gut verträglich ist? Wir zeigen dir, welche Gemüsesorten sich gut für den Speiseplan deines Hundes eignen. In diesem Beitrag bekommst du Tipps zur Zubereitung und erfährst, welches Gemüse du besser vermeiden solltest.

Ofrieda, 15.05.2020 – Letzte Überprüfung: 29.07.2026

Kapitelübersicht

Warum sollte ich meinem Hund Gemüse füttern?

So integrierst du Gemüse in den Hundealltag

Gemüse für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten

Gesundes Gemüse – Giftiges Gemüse

Gemüsesorten im Detail

Giftige und antinutrive Stoffe im Gemüse

Was tun, wenn der Hund giftiges Gemüse gefressen hat?

Die 12 häufigsten Fragen zur Fütterung von Gemüse beim Hund

Warum sollte ich meinem Hund Gemüse füttern?

Es existieren viele verschiedene Meinungen, wie ein Hund ausgewogen ernährt werden sollte. Einige begründen eine fleischhaltige Ernährung ihres Hundes damit, dass Hunde vom Wolf abstammen. Und Wölfe fressen in der Natur doch auch nur Fleisch. Das stimmt allerdings nicht. Wölfe reißen in der Natur ihre Beute und fressen auch den pflanzlichen Mageninhalt, der beispielsweise Gräser und Beeren enthalten kann. Außerdem lässt sich die Ernährung von Hund und Wolf nicht uneingeschränkt vergleichen. Hunde haben sich im Laufe der Domestikation an eine Verwertung stärkehaltiger Nahrung angepasst. Bei vielen Fütterungsformen gehören pflanzliche Bestandteile neben Fleisch zu einer ausgewogenen Ernährung. Gemüse enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und kann den Speiseplan deines Hundes sinnvoll ergänzen.

Ballaststoffe für eine normale Verdauung

Gemüse ist außerdem reich an Ballaststoffen. Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel und gehören zu den natürlichen Bestandteilen vieler Gemüsesorten. Sie können eine normale Verdauung unterstützen. Zudem dienen Ballaststoffe den Darmbakterien als Nahrungsquelle.

Ballaststoffreiches Gemüse für deinen Hund

Kürbis, Zucchini, Karotten, Kartoffeln, Süßkartoffeln und Pastinaken enthalten unter anderem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Koche oder dünste das Gemüse und püriere es vor der Fütterung. So können die pflanzlichen Zellstrukturen aufgeschlossen werden, wodurch dein Hund das Gemüse leichter verwerten kann.

 

Für Hunde mit empfindlichem Magen greifen viele zu Schonkost oder einer Moroschen Karottensuppe. Die Möhrensuppe aus Wasser, Karotten und Salz wird seit vielen Jahren als Hausmittel bei Durchfall eingesetzt.

So integrierst du Gemüse in den Hundealltag

Gemüse in den Speiseplan deines Hundes zu integrieren, ist gar nicht so schwer. Meist ist in Nass- und Trockenfutter für Hunde bereits Gemüse enthalten. Du kannst deinem Hund aber auch zusätzlich Gemüse anbieten, beispielsweise als Snack. Stellst du die Mahlzeiten deines Hundes selbst zusammen, solltest du auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Ration achten. Viele Gemüsesorten können roh verfüttert werden. Andere solltest du vor der Fütterung kochen, da sie roh Stoffe enthalten können, die Hunde nicht gut vertragen. Wir erklären dir, worauf du dabei achten solltest.

Das solltest du dabei beachten

Füttere deinem Hund möglichst frisches Gemüse und wasche es vor der Fütterung gründlich. Wenn möglich, kannst du auf Gemüse aus Bio-Anbau zurückgreifen oder eigenes Gemüse im Garten anbauen. So weißt du genau, woher das Gemüse stammt. Außerdem solltest du deinen Hund langsam an neue Gemüsesorten gewöhnen. Jeder Hund hat individuelle Vorlieben und kann einzelne Gemüsesorten unterschiedlich gut vertragen. Probiere daher aus, welches Gemüse dein Hund gerne frisst und gut verträgt. Verwende möglichst reifes Gemüse, da es häufig besser vertragen wird. Entferne außerdem immer die Kerne. Besonders große Kerne können verschluckt werden, und einige Kerne enthalten Stoffe, die für Hunde giftig sein können. Auch manche Gemüsesorten solltest du deinem Hund nicht füttern. Unten findest du eine Übersicht über für Hunde geeignetes und ungeeignetes Gemüse.

Wie viel Gemüse darf ein Hund fressen?

Möchtest du Gemüse regelmäßig zu den Hauptmahlzeiten füttern, solltest du die Menge an den individuellen Nährstoffbedarf deines Hundes anpassen. Beachte dabei, dass die meisten Alleinfuttermittel den Nährstoffbedarf bereits decken. Daher solltest du Gemüse bei der Fütterung eines Alleinfuttermittels nur ergänzend und in kleinen Mengen anbieten.

Alternativ kannst du deinen Hund barfen. Dabei stellst du die Mahlzeiten selbst zusammen und kannst den Gemüseanteil individuell anpassen. Wichtig ist, dass die Ration ausgewogen und bedarfsdeckend ist. Das bedeutet, dass sie ausreichend Protein, Fett sowie Vitamine, Mineralstoffe und weitere essenzielle Nährstoffe enthalten sollte. Passende Rezepte zum Kochen mit Gemüse findest du in diesem Beitrag.

Gemüse roh, gekocht oder doch getrocknet?

Viele Gemüsesorten können auch roh verfüttert werden. Durch leichtes Kochen oder Dünsten und anschließendes Pürieren werden die pflanzlichen Zellstrukturen aufgeschlossen, wodurch das Gemüse für viele Hunde leichter verwertbar wird. Koche das Gemüse immer ohne Salz und andere Gewürze. Je nach Gemüsesorte enthält auch die Schale viele Vitamine und Ballaststoffe. Ist die Schale zum Verfüttern geeignet, kannst du sie dranlassen. Davor solltest du das Gemüse aber gründlich abwaschen. Einige pürieren außerdem die beim Kochen entstandenen Gemüsereste und verfüttern diese an ihren Hund. Achte dabei darauf, dass keine ungeeigneten Bestandteile wie Kerne enthalten sind. Zu große Mengen Gemüse können bei manchen Hunden zu Verdauungsproblemen führen. Deshalb solltest du die Menge an den individuellen Bedarf deines Hundes anpassen. Einige Gemüsesorten müssen vor der Fütterung gekocht werden. Beispielsweise enthalten rohe Kartoffeln Solanin und sollten deshalb nicht verfüttert werden. Gekochte Kartoffeln können dagegen in geeigneten Mengen Bestandteil der Fütterung sein.

Für manche Hundebesitzer ist der Aufwand beim Kochen zu groß. Eine Alternative sind getrocknete Gemüseflocken, die bereits bei vielen Fachhändlern erhältlich sind. Das Gemüse wird schonend getrocknet. Dabei wird ihm Wasser entzogen, wodurch die Nährstoffe stärker konzentriert vorliegen. Außerdem sind Gemüseflocken länger haltbar als frisches Gemüse und lassen sich platzsparend lagern. Je nach Hersteller werden sie etwa 10 bis 30 Minuten vor der Fütterung mit Wasser oder ungewürzter Brühe eingeweicht. Anschließend können sie beispielsweise dem Nassfutter oder einer BARF-Ration hinzugefügt werden. Die Flocken sollten vollständig aufgequollen sein. Andernfalls können sie im Magen weiter aufquellen und Verdauungsbeschwerden verursachen. Besonders an heißen Tagen können eingeweichte Gemüseflocken schnell verderben. Bereite sie deshalb immer nach den Angaben des Herstellers zu und lasse sie nicht in der Sonne stehen. Verdorbene Gemüseflocken solltest du deinem Hund auf keinen Fall füttern.

Entscheide also am besten selbst, in welcher Form du deinem Hund Gemüse füttern möchtest. So kann die Fütterung und die Menge an Gemüse an die individuellen Bedürfnisse deines Vierbeiners angepasst werden.

Gemüse für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten

Einige Hunde entwickeln gegenüber bestimmten Gemüsesorten Unverträglichkeiten. Welche Gemüsesorte ein erhöhtes Allergiepotenzial aufweist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Häufig werden bei empfindlichen Hunden Gemüsesorten gewählt, die gut verträglich sind oder die der Hund bisher noch nicht gefressen hat. Dazu zählen je nach individueller Fütterung beispielsweise Süßkartoffeln oder Pastinaken.

Süßkartoffel als alternative Kohlenhydratquelle für empfindliche Hunde

Viele Hunde reagieren empfindlich auf einzelne Bestandteile ihres Futters. Dazu können sowohl bestimmte Proteine als auch einzelne Kohlenhydratquellen wie Getreide oder Kartoffeln gehören. Die Süßkartoffel wird häufig als alternative Kohlenhydratquelle in Hundefutter verwendet. Anders als viele vermuten, ist die Süßkartoffel keine Kartoffel, sondern gehört zu den Windengewächsen. Sie liefert unter anderem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

 

Auch wir haben uns diese Eigenschaften bei der Entwicklung unserer Rezeptur zunutze gemacht. Deshalb setzen wir bei unserer Sorte Patentrezept auf die Kombination aus Insektenprotein und Süßkartoffel. Die Rezeptur wurde gezielt für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten entwickelt.

Pastinake bei Futtermittelunverträglichkeiten

Auch Pastinaken werden häufig als alternative Kohlenhydratquelle in Rezepturen für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten verwendet. Sie enthalten unter anderem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem werden Pastinaken von vielen Hunden gut vertragen und sind eine beliebte Zutat in Rezepturen für empfindliche Hunde.

Gesundes Gemüse – Giftiges Gemüse

Möchtest du deinen Hund mit Gemüse füttern, solltest du dich vorher gut informieren. Einige Gemüsesorten eignen sich gut für die Fütterung von Hunden und liefern unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Andere sind für Hunde ungeeignet oder können sogar giftig sein. Bei Nachtschattengewächsen wie Tomaten oder Paprika solltest du beispielsweise grüne Pflanzenteile entfernen. Diese enthalten Solanin, das für Hunde giftig ist und unter anderem Übelkeit oder Erbrechen verursachen kann. Verwende deshalb nur vollständig reife Früchte. Auch bei grundsätzlich geeigneten Gemüsesorten solltest du beobachten, wie dein Hund sie verträgt. Jeder Hund reagiert unterschiedlich. Nachfolgend findest du eine Übersicht, welches Gemüse für Hunde geeignet ist und welches vermieden werden sollte.

Geeignetes Gemüse für deinen Hund

Pastinake
Süßkartoffel (nicht roh)
Brokkoli
Chicorée
Chinakohl
Fenchel
Bohnen (gekocht)
Erbsen (gekocht)
Kichererbsen (gekocht)
Linsen (gekocht)
Gurke
Karotte und Möhre
Kartoffel (nicht roh)
Kohlrabi
Kürbis
Süßlupinen
Mais
Maniok (Yucca)
Rote Bete (in kleinen Mengen)
Salat
Spargel
Zucchini
Petersilienwurzel
Reis
Spinat (in kleinen Mengen)
Sellerie
Wassermelone
Amaranth
Zuckerrübe
Quinoa

Für Hunde ungeeignetes Gemüse

Aubergine
Avocado
Kartoffel (roh)
Knoblauch
Lauch/Lauchzwiebeln
Paprika
Rhabarber
Bohnen (ungekocht)
Erbsen (ungekocht)
Kichererbsen (ungekocht)
Linsen (ungekocht)
Chilischoten
Radieschen
Rettich
Tomate
Zwiebel

Gemüsesorten im Detail

Im Folgenden erklären wir dir ausführlich, welche Gemüsesorten für deinen Hund geeignet sind, worauf du bei der Zubereitung achten solltest und welche Sorten du besser nicht fütterst.

Welches Gemüse ist gesund für deinen Hund?

Diese Gemüsesorten eignen sich für die Fütterung von Hunden. Bei manchen Sorten solltest du jedoch auf die richtige Zubereitung achten. Einige Gemüsesorten lassen sich nach dem Kochen oder Dünsten besser verwerten und sollten deshalb nicht roh verfüttert werden.

Pastinake

Die Pastinake enthält Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem liefert sie Kohlenhydrate und pflanzliches Eiweiß. Aufgrund ihrer Eigenschaften kommt sie häufig als ausgewählte Kohlenhydratquelle in Rezepturen für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten zum Einsatz.

Süßkartoffel (nicht roh)

Die Süßkartoffel wird häufig als alternative Kohlenhydratquelle in Hundefutter verwendet. Sie liefert Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe und ergänzt viele Rezepturen sinnvoll. Auch in Rezepturen für Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten kommen Süßkartoffeln häufig als ausgewählte Kohlenhydratquelle zum Einsatz. Süßkartoffeln solltest du vor der Fütterung kochen oder dünsten und anschließend pürieren. Durch die Zubereitung werden die pflanzlichen Zellstrukturen aufgeschlossen, sodass dein Hund die Süßkartoffel leichter verwerten kann.

Brokkoli

Brokkoli enthält verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, darunter Eisen. Da roher Brokkoli von manchen Hunden nicht gut vertragen wird, solltest du ihn vor der Fütterung kochen und bei Bedarf pürieren. Außerdem empfiehlt es sich, Brokkoli nur in kleinen Mengen zu verfüttern.

Blumenkohl

Blumenkohl eignet sich grundsätzlich für die Fütterung von Hunden. Roher Blumenkohl wird jedoch von vielen Hunden nicht gut vertragen und kann unter anderem Blähungen verursachen. Deshalb solltest du Blumenkohl vor der Fütterung kochen. Gekochter Blumenkohl lässt sich von vielen Hunden leichter verwerten und eignet sich als Ergänzung zum Futter. Achte jedoch darauf, Blumenkohl nur in Maßen zu füttern, da größere Mengen zu Verdauungsproblemen führen können.

Chicorée

Beim Chicorée ist besonders die Wurzel interessant. Sie enthält unter anderem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. In kleinen Mengen kann Chicorée den Speiseplan deines Hundes abwechslungsreich ergänzen.

Chinakohl

Chinakohl solltest du am besten gekocht und püriert verfüttern. So kann dein Hund ihn leichter verwerten. Er enthält unter anderem Aminosäuren, Eiweiß und Kohlenhydrate und eignet sich in kleinen Mengen als Ergänzung zum Futter.

Fenchel

Fenchel enthält unter anderem Mineralstoffe und ätherische Öle und kann in kleinen Mengen den Speiseplan deines Hundes abwechslungsreich ergänzen. Einige Hunde lehnen Fenchel aufgrund seines intensiven Geruchs oder Geschmacks jedoch eher ab. Möchtest du Fenchel verfüttern, solltest du ihn vorher kochen und bei Bedarf pürieren. So kann dein Hund ihn leichter verwerten.

Gekochte Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen)

Gekochte Hülsenfrüchte enthalten unter anderem Vitamine, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts werden sie häufig als Alternative zu Fleisch verwendet. Auch in Hundefutter kommt Erbsenprotein häufig zum Einsatz. Rohe Hülsenfrüchte solltest du deinem Hund jedoch nicht füttern, da sie Stoffe enthalten, die für Hunde unverträglich beziehungsweise gesundheitsschädlich sein können. Deshalb sollten Hülsenfrüchte vor der Fütterung immer ausreichend gegart werden.

Gurke

Gurken enthalten nur wenige Kohlenhydrate und Fette sowie einen hohen Wassergehalt. Deshalb werden sie häufig als leichter Snack angeboten und können den Speiseplan von Hunden ergänzen, die auf ihre Energieaufnahme achten sollen. Im Sommer kannst du Gurkenstücke auch kurz in die Tiefkühltruhe legen. So sorgst du an warmen Tagen für eine erfrischende Abwechslung.

Karotte und Möhre

Karotten enthalten verschiedene Mineralstoffe, Spurenelemente und Beta-Carotin, den pflanzlichen Vorläufer von Vitamin A. Sie eignen sich sowohl gekocht als auch roh als Snack für zwischendurch. Viele Hunde knabbern Karotten auch gerne als Alternative zu einer Kaustange.

Kartoffel (nicht roh)

Kartoffeln solltest du vor der Fütterung von grünen Stellen und Keimen befreien und anschließend kochen. Rohe Kartoffeln enthalten Solanin, das für Hunde gesundheitsschädlich sein kann. Gekochte Kartoffeln eignen sich als Kohlenhydratquelle für Hunde und enthalten Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

Kohlrabi

Kohlrabi kann in kleinen Mengen den Speiseplan deines Hundes ergänzen. Er enthält unter anderem Vitamine und Mineralstoffe. Vor der Fütterung solltest du Kohlrabi kochen und bei Bedarf pürieren, damit dein Hund ihn leichter verwerten kann.

Kürbis

Kürbisse enthalten Ballaststoffe und vergleichsweise wenige Kalorien. Deshalb werden sie häufig als Ergänzung in der Hundeernährung verwendet. Den Kürbis solltest du kochen und pürieren, damit dein Hund ihn leichter verwerten kann. Doch bei der Auswahl des Kürbis solltest du vorsichtig sein. Zierkürbisse enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin, der für Hunde gesundheitsschädlich sein kann. Achte deshalb darauf, ausschließlich Speisekürbisse zu verwenden.

Lupine

Lupinen sind heimische Pflanzen, die in vielen Farben blühen. Einige Arten enthalten Lupinin. Dieser Stoff ist für Hunde giftig. Hunde dürfen jedoch Süßlupinen fressen. Diese Art wurde speziell gezüchtet und enthält kein giftiges Lupinin. Süßlupinen enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Außerdem sind sie purinarm und werden häufig für eine purinarme Fütterung verwendet.

Mais

Mais enthält Ballaststoffe und wird sowohl in der Hundeernährung als auch in vielen Hundefuttersorten verwendet. Aufgrund seiner Schale ist ganzer Mais für Hunde jedoch schwer verdaulich und wird häufig unverdaut wieder ausgeschieden. Damit dein Hund den Mais leichter verwerten kann, solltest du ihn pürieren oder auf Maisflocken zurückgreifen. Möchtest du deinem Hund eine besondere Belohnung zubereiten, kannst du auch Popcorn herstellen. Achte dabei unbedingt darauf, kein Salz, keinen Zucker und kein Fett zu verwenden.

Maniok (Yuca)

Die stärkehaltige Wurzel enthält unter anderem Kohlenhydrate und Antioxidantien. Genau wie Kartoffeln solltest du deinem Hund Maniok niemals roh füttern, da die Wurzel im rohen Zustand für Hunde gesundheitsschädlich sein kann. Entferne deshalb die Schale und koche den Maniok, bevor du ihn an deinen Hund verfütterst.

Rote Beete

Rote Beete sollte nur in kleinen Mengen gefüttert werden, da sie Oxalsäure enthält. Sie enthält unter anderem Folsäure sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Vor der Fütterung solltest du Rote Beete kochen und bei Bedarf pürieren. So kann dein Hund sie leichter verwerten und du kannst sie als Ergänzung zum Futter anbieten.

Salat

Salat kann den Speiseplan deines Hundes abwechslungsreich ergänzen. Die verschiedenen Salatsorten enthalten viel Wasser und nur wenige Kalorien und werden deshalb häufig als leichter Snack angeboten. Außerdem liefern sie unter anderem Vitamine, Folsäure, Eisen und Ballaststoffe. Für Hunde eignen sich beispielsweise Eisbergsalat, Kopfsalat oder Romana-Salat.

Spargel

Spargel enthält unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Er kann gekocht und in kleinen Mengen als Ergänzung zum Speiseplan deines Hundes angeboten werden. Vor der Fütterung solltest du Spargel in kleine Stücke schneiden oder pürieren. So kann dein Hund ihn leichter verwerten.

Zucchini

Zucchini enthält verschiedene Vitamine und Mineralstoffe und lässt sich von vielen Hunden gut verwerten. Gekocht oder fein zerkleinert kann sie den Speiseplan deines Hundes abwechslungsreich ergänzen.

Petersilienwurzel

Petersilienwurzel enthält unter anderem die Vitamine A, C und K sowie Kalzium, Eisen, Magnesium, Ballaststoffe und ätherische Öle. Damit dein Hund die Petersilienwurzel leichter verwerten kann, solltest du sie vor der Fütterung kochen.

Reis

Reis ist eine leicht verdauliche Kohlenhydratquelle und kommt häufig auch in Rezepturen für ernährungssensible Hunde zum Einsatz. Vor der Fütterung solltest du den Reis gründlich waschen und anschließend weich kochen. So kann dein Hund ihn leichter verwerten.

Spinat

Spinat kann in kleinen Mengen den Speiseplan deines Hundes ergänzen und enthält unter anderem Vitamine und Mineralstoffe. Gleichzeitig enthält Spinat Oxalsäure, die die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe beeinträchtigen kann. Hohe Mengen an Oxalsäure können bei Hunden das Risiko für Nierensteine erhöhen. Deshalb solltest du Spinat nur in begrenzten Mengen verfüttern und ihn vor der Fütterung kochen.

Sellerie

Sellerie enthält unter anderem verschiedene Vitamine und kann den Speiseplan deines Hundes ergänzen. Aufgrund seines intensiven Geschmacks mögen manche Hunde Sellerie jedoch nicht besonders. Du kannst Sellerie roh oder gekocht anbieten. Alternativ kannst du ihn auch pürieren und unter das Futter mischen.

Wassermelone

Wassermelone ist vor allem im Sommer ein beliebter Snack für Hunde. Entferne vor der Fütterung die Schale und alle Kerne. Aufgrund ihres hohen Wassergehalts eignet sich Wassermelone leicht gekühlt als erfrischende Abwechslung an warmen Tagen. Achte darauf, nur kleine Mengen zu verfüttern, da ein übermäßiger Verzehr zu Verdauungsbeschwerden führen kann.

Amaranth

Amaranth ist ein glutenfreies Pseudogetreide und eine gute pflanzliche Proteinquelle. Außerdem enthält Amaranth Ballaststoffe sowie verschiedene Mineralstoffe. Vor der Fütterung solltest du Amaranth kochen, damit dein Hund ihn leichter verwerten kann.

Zuckerrübe

Zuckerrüben enthalten unter anderem den Ballaststoff Pektin. Da sie viel Zucker enthalten, solltest du sie nur in kleinen Mengen verfüttern. Roh kannst du Zuckerrüben als Beschäftigung zum Kauen anbieten. Für eine leichtere Verwertung empfiehlt es sich, sie zu kochen und anschließend zu pürieren. In Hundefutter findest du häufig Zuckerrübenschnitzel, denen der Zucker in der Regel weitgehend entzogen wurde.

Quinoa

Quinoa ist ein glutenfreies Pseudogetreide und eine pflanzliche Proteinquelle. Außerdem enthält Quinoa unter anderem Eisen sowie weitere Vitamine und Mineralstoffe. In der Schale können Bitterstoffe (Saponine) enthalten sein, die für Hunde gesundheitsschädlich sein können. In Deutschland wird Quinoa überwiegend geschält angeboten. Wasche Quinoa vor der Fütterung trotzdem gründlich und koche ihn anschließend. So lassen sich mögliche Bitterstoffe entfernen.

Welches Gemüse ist giftig für deinen Hund?

Einige Gemüsesorten und Pflanzenteile sind für Hunde giftig und sollten nicht verfüttert werden. Hat dein Hund größere Mengen davon gefressen oder zeigt er Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Zittern oder Apathie, solltest du umgehend eine Tierklinik kontaktieren.

Aubergine

Auberginen zählen zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin. Vor allem rohe oder unreife Auberginen können für Hunde gesundheitsschädlich sein. Durch das Kochen wird der Solaningehalt reduziert. Trotzdem empfehlen wir, Auberginen nur in kleinen Mengen oder besser gar nicht zu verfüttern.

Avocado

Avocados sind bei vielen Menschen beliebt. Im Speiseplan deines Hundes sollten sie jedoch nicht vorkommen. Sie enthalten Persin, einen Stoff, der unter anderem Erbrechen und Durchfall verursachen kann. Deshalb solltest du auf die Fütterung von Avocados verzichten.

Kartoffel (roh)

Kartoffeln zählen ebenfalls zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin, das für Hunde gesundheitsschädlich sein kann. Gekochte Kartoffeln kannst du deinem Hund nach dem Entfernen grüner Stellen und Keime anbieten.

Knoblauch

Knoblauch enthält Schwefelverbindungen, die in größeren Mengen die roten Blutkörperchen deines Hundes schädigen können. Auch wenn dafür meist größere Mengen aufgenommen werden müssen, empfehlen wir, deinem Hund kein Knoblauch zu füttern und stattdessen auf anderes Gemüse zurückzugreifen.

Lauch/Lauchzwiebeln

Auch Lauch und Lauchzwiebeln zählen zu den Zwiebelgewächsen und enthalten Schwefelverbindungen. Diese können die roten Blutkörperchen deines Hundes schädigen. Hat dein Hund Lauch oder Lauchzwiebeln gefressen, können unter anderem Erbrechen und Durchfall auftreten.

Paprika

Paprika gehört zu den Nachtschattengewächsen und enthält Solanin. Vor allem grüne und unreife Paprika weisen einen höheren Solaningehalt auf und sollten deshalb nicht an Hunde verfüttert werden. Nimmt ein Hund Solanin auf, können unter anderem Erbrechen und Durchfall auftreten. Kleine Mengen reifer roter oder gekochter Paprika gelten zwar als weniger problematisch, wir empfehlen jedoch, auf Paprika in der Hundeernährung zu verzichten.

Rhabarber

Rhabarber enthält Oxalate, die für Hunde gesundheitsschädlich sein können. Sie können die Aufnahme von Calcium beeinträchtigen und unter anderem Magen-Darm-Beschwerden oder Nierenschäden verursachen. Deshalb solltest du auf die Fütterung von Rhabarber verzichten.

Rohe Hülsenfrüchte: Bohnen, Erbsen, Kichererbsen und Linsen

Rohe Hülsenfrüchte enthalten Phasin. Dieser Stoff ist für Hunde gesundheitsschädlich und kann unter anderem Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall verursachen. Deshalb solltest du Hülsenfrüchte vor der Fütterung immer ausreichend kochen. Gekochte Hülsenfrüchte können anschließend an Hunde verfüttert werden.

Scharfe Gemüsesorten: Chilischoten, Radieschen oder Rettich

Auf scharfe Gemüsesorten wie Chilischoten, Radieschen oder Rettich solltest du bei der Fütterung deines Hundes verzichten. Sie können die Schleimhäute sowie den Magen-Darm-Trakt reizen und zu Verdauungsbeschwerden führen.

Tomate

Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin. Vor allem grüne Tomaten sowie grüne Stellen und der Stiel enthalten höhere Mengen dieses Stoffes. Solanin kann bei Hunden unter anderem Erbrechen und Durchfall verursachen. Kleine Mengen reifer, roter Tomaten ohne Stiel können an Hunde verfüttert werden.

Zwiebel

Zwiebeln enthalten Sulfide, die die roten Blutkörperchen deines Hundes schädigen können. Dadurch kann es zu einer Blutarmut kommen. Mögliche Symptome sind unter anderem Erbrechen, Durchfall, Schwäche, Appetitlosigkeit und eine erhöhte Herzfrequenz. Hat dein Hund Zwiebeln gefressen oder zeigt er entsprechende Symptome, solltest du umgehend eine Tierklinik kontaktieren.

Giftige und antinutrive Stoffe im Gemüse

Manche Gemüsesorten enthalten Stoffe, die für Hunde ungeeignet oder gesundheitsschädlich sein können und deshalb nicht auf den Speiseplan gehören. Daneben gibt es sogenannte antinutritive Stoffe. Diese können die Verfügbarkeit einzelner Nährstoffe beeinflussen. Viele antinutritive Stoffe werden durch Erhitzen reduziert. Die Zutaten für unser Trocken- und Nassfutter werden während der Herstellung erhitzt, wodurch viele dieser Stoffe reduziert werden. Außerdem lassen wir unser Futter regelmäßig analysieren, um die Qualität und Sicherheit unserer Produkte zu überprüfen.

Oxalsäure

Oxalsäure ist beispielsweise in Süßkartoffeln, Amaranth und Spinat enthalten. Sie kann Calcium, Eisen und Magnesium binden und dadurch deren Verfügbarkeit verringern. Bei einer unausgewogenen Fütterung oder einer geringen Mineralstoffversorgung kann dies die Nährstoffversorgung beeinträchtigen. Hohe Mengen an Oxalsäure können außerdem die Nieren belasten. Durch das Kochen lässt sich der Oxalsäuregehalt reduzieren. Das Kochwasser solltest du anschließend wegschütten.

Gerbstoffe (Tannine)

Gerbstoffe, auch Tannine genannt, sind hauptsächlich in den Schalen von Erbsen und Ackerbohnen enthalten. Sie können die Aktivität von Verdauungsenzymen sowie die Verfügbarkeit einzelner Nährstoffe beeinflussen. In Lupinen ist der Gehalt an Gerbstoffen mit unter 0,01 % sehr gering. Durch das Schälen von Ackerbohnen und Erbsen lässt sich der Gehalt an Gerbstoffen verringern. Zusätzlich kann Erhitzen den Gehalt weiter reduzieren.

Arsen

Arsen ist ein Halbmetall, das beispielsweise durch Vulkanausbrüche oder Bergbau in Böden und Gewässer gelangen kann. Es kommt in unterschiedlichen Lebensmitteln vor, besonders jedoch in Reis und Reisprodukten, da Reispflanzen Arsen aus dem Boden aufnehmen. Wie hoch der Arsengehalt ist, hängt unter anderem von den Anbaubedingungen ab. Hohe Mengen an Arsen können gesundheitsschädlich sein und beispielsweise Verdauungsbeschwerden verursachen. Durch gründliches Waschen und Kochen lässt sich der Arsengehalt von Reis reduzieren. Für Hundefutter gelten gesetzliche Höchstgehalte für Arsen, die entsprechend eingehalten werden müssen.

Phytinsäure

Phytinsäure kommt unter anderem in Hülsenfrüchten und Getreide vor. Sie kann Mineralstoffe binden und dadurch deren Verfügbarkeit verringern. Die Zutaten für unser Hundefutter, darunter auch Erbsen und Lupinen, werden während der Herstellung erhitzt. Dadurch wird unter anderem der Gehalt an Phytinsäure reduziert. Außerdem lassen wir unser Futter regelmäßig analysieren, um die Qualität und Sicherheit unserer Produkte zu überprüfen.

Lektine

Lektine kommen in Hülsenfrüchten und Getreide vor. Sie können die Verfügbarkeit einzelner Nährstoffe beeinflussen und bei größeren Mengen unter anderem Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Durch ausreichendes Erhitzen wird der Gehalt an Lektinen deutlich reduziert.

Was tun, wenn der Hund giftiges Gemüse gefressen hat

Hat dein Hund giftiges Gemüse wie Zwiebeln oder Avocado gefressen, solltest du schnell handeln. Mögliche Anzeichen einer Vergiftung sind unter anderem Zittern, Hecheln, Unruhe, Erbrechen oder Durchfall. Kontaktiere umgehend eine Tierklinik und schildere, was dein Hund gefressen hat und wann dies passiert ist. Welche Behandlung erforderlich ist, hängt vom aufgenommenen Stoff und der aufgenommenen Menge ab. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der tierärztliche Notdienst weiter. Informationen zum zuständigen Notdienst findest du auf der Website deiner Landestierärztekammer oder einer Tierklinik in deiner Nähe.

Die 12 häufigsten Fragen zur Fütterung von Gemüse beim Hund

Gemüse kann den Speiseplan deines Hundes sinnvoll ergänzen. In vielen Alleinfuttermitteln gehört es deshalb zu den Zutaten. Du hast noch Fragen zur Fütterung von Gemüse? Wir beantworten dir die häufigsten Fragen.

Welche Gemüse sind gut für Hunde?

Es gibt viele Gemüsesorten, die sich als Ergänzung des Speiseplans für Hunde eignen. Dazu gehören beispielsweise Karotten, Kürbis, Gurken und in kleinen Mengen auch Brokkoli. Weiter oben im Beitrag findest du eine Übersicht mit geeigneten Gemüsesorten für deinen Hund. Gemüse liefert unter anderem Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und kann den Speiseplan sinnvoll ergänzen.

Warum soll man Gemüse für Hunde pürieren?

Hunde haben eine andere Verdauung als wir Menschen. Sie können pflanzliche Zellwände nicht so gut aufschließen wie wir. Deshalb ist es sinnvoll, Gemüse zu pürieren oder fein zu zerkleinern. So können die enthaltenen Nährstoffe leichter verwertet werden.

Welches Gemüse ist magenschonend für Hunde?

Hat dein Hund einen empfindlichen Magen, werden häufig gut verträgliche Zutaten wie Kürbis, Süßkartoffeln und Gurke verwendet. Auch Reis kommt oft als leicht verdauliche Kohlenhydratquelle zum Einsatz.

Welches Gemüse bei Übersäuerung beim Hund?

Hat dein Hund einen empfindlichen Magen oder zeigt Anzeichen von Sodbrennen, werden häufig gut verträgliche Gemüsesorten wie Kürbis oder Süßkartoffeln gefüttert. Welche Fütterung im Einzelfall sinnvoll ist, hängt jedoch von der Ursache der Beschwerden ab. Halten die Beschwerden an oder treten sie regelmäßig auf, solltest du deinen Hund tierärztlich untersuchen lassen. Weitere Informationen findest du in diesem Beitrag.

Sind rohe Möhren gut für Hunde?

Rohe Möhren eignen sich gut als Snack für Hunde. Sie sind kalorienarm und enthalten unter anderem Beta Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Das Kauen auf einer rohen Möhre kann außerdem den natürlichen Abrieb an den Zähnen unterstützen. Viele Hunde knabbern gerne an einer frischen Möhre. Für Hunde mit empfindlichem Magen können gekochte oder fein pürierte Möhren leichter zu verwerten sein.

Wie bereite ich Gemüse für meinen Hund zu?

Je nach Gemüsesorte kannst du das Gemüse roh, püriert oder gekocht füttern. Karotten eignen sich beispielsweise auch roh. Gemüsesorten wie Brokkoli oder Spinat werden häufig leicht gedämpft oder gekocht, damit dein Hund sie leichter verwerten kann. Kartoffeln solltest du vor der Fütterung immer kochen, da rohe Kartoffeln Solanin enthalten. Auch Süßkartoffeln werden in der Regel gekocht verfüttert.

Wie oft darf ein Hund Gemüse essen?

Gemüse kann den Speiseplan deines Hundes regelmäßig ergänzen. Fütterst du ein Alleinfuttermittel, ist zusätzliches Gemüse jedoch nicht notwendig, da dieses den Nährstoffbedarf bereits deckt. Möchtest du deinem Hund Gemüse anbieten, eignen sich kleine Mengen als Ergänzung zur täglichen Fütterung.

Kann ich Gemüse mit meinem Hundefutter mischen?

Das ist eine tolle Idee! Geeignetes Gemüse lässt sich ganz einfach unter das gewohnte Trocken- oder Nassfutter mischen. Es kann den Speiseplan deines Hundes sinnvoll ergänzen und für etwas Abwechslung im Napf sorgen. Achte nur darauf, dass dein Hund das Gemüse gut verträgt und es passend zubereitet ist.

Ist rohes Gemüse für Hunde besser als gekochtes?

Es kommt auf die Gemüsesorte an. Karotten oder Gurken sind sowohl roh als auch gekocht gut geeignet. Manche Gemüsesorten solltest du vor der Fütterung kochen. Rohe Kartoffeln enthalten beispielsweise Solanin und sind deshalb für Hunde ungeeignet. Kohl, Brokkoli oder Spinat werden häufig leicht gedämpft oder gekocht. So kann dein Hund sie leichter verwerten. Probiere aus, was deinem Hund besser bekommt. Du wirst schnell merken, was er gut verträgt!

Kann ein Hund Gemüse verwerten?

Ja, Hunde können Gemüse verwerten. Sie können pflanzliche Zellwände jedoch nicht so gut aufschließen wie wir Menschen. Deshalb hilft die richtige Zubereitung des Gemüses. Durch Kochen oder Pürieren kann dein Hund Gemüse leichter verwerten.

Wie kann ich feststellen, ob mein Hund auf Gemüse allergisch reagiert?

Es kann vorkommen, dass dein Hund bestimmte Gemüsesorten nicht gut verträgt. Achte auf Anzeichen wie Durchfall, Erbrechen oder Hautveränderungen, nachdem er neues Gemüse gefressen hat. Bemerkst du solche Symptome, solltest du die entsprechende Gemüsesorte nicht weiter füttern und bei anhaltenden Beschwerden tierärztlichen Rat einholen. Füttere neue Gemüsesorten am besten zunächst nur in kleinen Mengen, um zu sehen, wie dein Hund sie verträgt.

Welches Gemüse sollte man Hunden nicht geben?

Einige Gemüsesorten solltest du deinem Hund nicht füttern. Dazu gehören unter anderem Zwiebeln, Knoblauch, rohe Kartoffeln und Avocados. Weiter oben im Beitrag findest du eine Übersicht über Gemüsesorten, die für Hunde ungeeignet sind. Je nach Gemüsesorte können sie gesundheitliche Beschwerden verursachen. Deshalb solltest du nur Gemüse füttern, das für Hunde geeignet ist.