Ein niedriger Harn-pH-Wert kann die Bildung von Uratsteinen begünstigen. Daher kann es im Rahmen der tierärztlichen Behandlung sinnvoll sein, den pH-Wert des Urins anzuheben. Häufig wird bei Hunden mit Uratsteinen ein Harn-pH-Wert zwischen 6,5 und 7,2 angestrebt. In bestimmten Fällen kann zur Unterstützung der Auflösung von Uratsteinen vorübergehend auch ein höherer pH-Wert sinnvoll sein. Dies sollte jedoch immer tierärztlich begleitet werden, da ein dauerhaft zu hoher pH-Wert die Bildung anderer Harnsteinarten begünstigen kann.
Zur Alkalisierung des Urins können tierärztlich empfohlene Zusätze wie Natrium- oder Kaliumbikarbonat beziehungsweise Kaliumcitrat eingesetzt werden. Sprich die Gabe solcher Zusätze immer mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt ab, da ein zu hoher pH-Wert die Bildung anderer Harnsteine, beispielsweise Struvitsteine, fördern kann.