Fettarmes Hundefutter für sensible Hunde

Leicht verdauliches Diätfutter für Hunde, die eine besonders schonende Ernährung brauchen.

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Diät-Alleinfuttermittel für adulte Hunde

Diät-Alleinfuttermittel für adulte Hunde zur Unterstützung bei Resorptionsstörungen des Darms als Ausgleich bei unzureichender Verdauung und bei exokriner Pankreasinsuffizienz. Leichtverdauliches Futtermittel mit erhöhtem Natrium- und Kaliumgehalt. Es wird empfohlen, vor der Verwendung oder vor Verlängerung der Fütterungsdauer den Rat eines Tierarztes einzuholen. Fütterungsdauer zunächst bis zu zwölf Wochen, bei chronischer Insuffizienz der Bauchspeicheldrüse lebenslang.

Hintergrund: Leichte Kost in schweren Zeiten

Hat dein Hund plötzlich weniger Appetit oder wirkt weniger aktiv als gewohnt? Auch eine sensible Verdauung kann sich in veränderten Fressgewohnheiten oder Unwohlsein äußern. In solchen Fällen ist es sinnvoll, die Fütterung genauer zu betrachten. Wir zeigen dir, worauf du bei der Ernährung achten kannst und wie du ein geeignetes Diät-Alleinfuttermittel zur Unterstützung der Verdauung auswählst. So kannst du die Ernährung deines Hundes gezielt an seine besonderen Bedürfnisse anpassen.

Wenn die Verdauung sensibel reagiert: Das solltest du wissen

Eine sensible Verdauung beim Hund kann sich auf unterschiedliche Weise äußern und verschiedene Ursachen haben. Dabei kann auch die Aufnahme und Verwertung von Nährstoffen aus dem Futter beeinträchtigt sein. In solchen Situationen ist die Verdauungsleistung insgesamt gefordert, sodass der Körper nicht immer optimal mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird. Häufig stehen diese Empfindlichkeiten im Zusammenhang mit individuellen Reaktionen auf bestimmte Futterbestandteile, der Zusammensetzung der Nahrung oder auch mit besonderen stoffwechselbedingten Anforderungen. In manchen Fällen kann eine eingeschränkte Verdauungsleistung vorliegen, wie sie beispielsweise auch im Zusammenhang mit Erkrankungen wie der exokrinen Pankreasinsuffizienz beim Hund beschrieben wird.

Warum die Verdauung beim Hund aus dem Gleichgewicht geraten kann, ist oft nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen. Vielmehr spielen mehrere Einflüsse zusammen: Neben der Futterzusammensetzung und -qualität können auch individuelle Empfindlichkeiten, veränderte Bedürfnisse im Stoffwechsel oder äußere Einflüsse eine Rolle spielen. In solchen Phasen kann die Verdauung stärker belastet sein und eine gezielt angepasste Ernährung sinnvoll werden.

Leicht verdauliche Ernährung für Hunde

Die richtige Fütterung spielt eine wichtige Rolle, um den Verdauungstrakt deines Hundes zu unterstützen. Besonders bei empfindlicher Verdauung sind leicht verdauliche Kohlenhydrate wie Reis sowie hochwertige Proteinquellen sinnvoll. Es wird empfohlen, vor der Verwendung eines Futters oder vor Verlängerung der Fütterungsdauer tierärztlichen Rat einzuholen.

Bei der Auswahl eines geeigneten Futters solltest du insbesondere auf den Fettgehalt achten, da ein hoher Fettanteil die Verdauung zusätzlich belasten kann. Wichtig ist dabei, dass die Angaben von Trocken- und Nassfutter nicht direkt vergleichbar sind: Nassfutter enthält in der Regel etwa 70 bis 80 % Feuchtigkeit, während Trockenfutter nur etwa 10 % Feuchtigkeit aufweist. Um vergleichbare Werte zu erhalten, wird häufig die Trockenmasse herangezogen. Ein moderater Fettgehalt entspricht dabei ungefähr 11 % in der Trockenmasse.

Neben dem Fettgehalt spielt auch die Verdaulichkeit eine entscheidende Rolle. Futtermittel mit hoher Verdaulichkeit sind so formuliert, dass die enthaltenen Nährstoffe möglichst gut aufgenommen werden können. Häufig werden dabei Werte von über 85 % für Protein und über 90 % für Fett angestrebt. Auch der Rohfasergehalt kann ein wichtiger Anhaltspunkt sein: Ein moderater Gehalt kann die Verdauung unterstützen, während sehr hohe Mengen die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen können. In der Praxis gelten Werte von bis zu 4 % im Trockenfutter und bis zu 1 % im Nassfutter als üblich.

Geeignet sind insbesondere Diät-Alleinfuttermittel, die zur Unterstützung der Verdauung oder zum Ausgleich bei unzureichender Verdauung eingesetzt werden – beispielsweise auch im Zusammenhang mit einer exokrinen Pankreasinsuffizienz.

Das solltest du bei der Fütterung beachten

Bei empfindlicher Verdauung wird häufig nach gut verträglichem Futter gesucht. Auch Suchbegriffe wie „Pankreatitis Hundefutter“ tauchen in diesem Zusammenhang regelmäßig auf. Gemeint ist dabei in der Regel Futter mit hoher Verdaulichkeit und angepasstem Fettgehalt, das auf Hunde mit sensibler Verdauung abgestimmt ist. Entscheidend ist, dass die Auswahl des Futters zur individuellen Situation deines Hundes passt und idealerweise tierärztlich begleitet wird.

Ergänzend zur Futterwahl kann es sinnvoll sein, die tägliche Futtermenge auf mehrere kleine Mahlzeiten zu verteilen und auf regelmäßige Fütterungszeiten zu achten. Zwischen den Mahlzeiten sollte möglichst keine zusätzliche Futteraufnahme erfolgen. Bei akuten Beschwerden kann es hilfreich sein, vorübergehend auf Leckerlis zu verzichten oder stattdessen kleine Mengen eines geeigneten Diät-Alleinfuttermittels zu verwenden.

Einige Hunde können im Zusammenhang mit Verdauungsproblemen an Gewicht verlieren. In solchen Fällen kann eine individuelle Anpassung der Fütterung sinnvoll sein. Auch ergänzende Maßnahmen wie der Einsatz von Verdauungsenzymen können je nach Situation unterstützend eingesetzt werden. Eine Anpassung der Futtermenge – in Einzelfällen auch um bis zu 30 % – sollte stets in Abstimmung mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt erfolgen.